WordPress Tutorial in Deutsch: Die ersten Schritte einfach erklärt.

Wenn du wie in unserem vorherigen Tutorial „Wie erstelle ich einen Blog“ bereits deinen Blog mit WordPress erstellt hast und zum ersten Mal mit diesem CMS-System arbeitest, sind dir wahrscheinlich einige Begriffe und die Benutzeroberfläche noch unbekannt. In diesem Artikel erkläre ich dir einige wichtige Grundlagen, um dir den Umgang mit WordPress zu erleichtern.

Blog erstellen mit WordPress

1. Dashboard

Das Dashboard erreichst du direkt, nachdem du dich eingeloggt hast. Hier wirst du über neueste Updates informiert und bekommst einen Überblick über die wichtigsten Daten z.B. die Anzahl deiner Beiträge und Kommentare. Ebenso kannst du hier das Design und die Einstellungen deines Themes ändern.

2. Artikel (Posts) und Seiten (Pages)

In WordPress hast du zwei Möglichkeiten, deine Beiträge zu veröffentlichen, entweder in Form eines Artikels oder einer Seite.

Artikel sind Blogeinträge, die chronologisch aufgelistet werden. Dabei wird der jeweils letzte Eintrag an erster Stelle angezeigt und nimmt so die prominenteste Position ein. Ältere Beiträge rutschen nach unten. Darüber hinaus können Artikel in verschiedene Kategorien eingeteilt und mit Schlagwörtern versehen werden (näheres dazu in Punkt 3).

Seiten sind eher für statische Inhalte gedacht, die sich nicht oft ändern wie das Impressum. Sie werden in der Hauptnavigation angezeigt und können im Gegensatz zum Beitrag nicht mit Kategorien oder Schlagworten versehen werden.

3. Kategorien und Schlagwörter (Tags)

Mit Kategorien und Schlagwörtern kannst du die Benutzerfreundlichkeit deines Blogs optimieren. Mit der Anzahl der Artikel steigt auch die Unübersichtlichkeit deiner Seite. In einem Buch helfen Inhalt- und Stichwortverzeichnis dem Leser dabei sich zurechtzufinden, in deinem Blog kannst du dem Besucher mit Kategorien und Schlagwörtern helfen.

  • Kategorien entsprechen dem Inhaltsverzeichnis in Büchern. Es sind allgemeine, übergeordnete Begriffe die festlegt werden, um ihnen einzelne Artikel zuzuordnen. Anders als die Schlagwörter müssen die Kategorien in WordPress festgelegt werden, weist du einen Beitrag nicht zu, fällt er automatisch in die Kategorie „Allgemein“.
  • Schlagwörter helfen dir dabei, Beiträge noch genauer zu klassifizieren, es ist quasi das Stichwortverzeichnis. Wenn das übergeordnete Thema deines Blogs z.B. Tiere ist, könnte eine Kategorie „Hunde“ sein. Mögliche Schlagwörter waren „Schäferhund“, „Pudel“, „Dogge“ etc.

4. Themes

Ein Theme ist eine Designvorlage und sorgt für das äußere Erscheinungsbild deines Blogs. In WordPress findest du bereits eine kleine Auswahl vorinstallierter Themen, die du verwenden kannst.

Für den Erfolg deines Blogs ist u.a. auch die Wahl des richtigen WordPress-Themes verantwortlich, denn das Layout kann darüber entscheiden, ob der Besucher auf der Seite bleibt oder nicht. Neben den bereits installierten Themen kannst du mittlerweile aus einer enormen Vielzahl von kostenlosen und kostenpflichtigen Templates wählen.

Kostenlose Themes

Vorteile

  • Sie kosten dich nichts.

Nachteile

  • Im Regelfall verfügen sie über wenige bis keine Features.
  • Sie werden von vielen anderen Webseiten verwendet.

Kostenpflichtige Premium Themes

Vorteile:

  • Professionell gestaltetes, hochwertiges Design.
  • Sie sind oft mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet.
  • Bieten Support wenn du Fragen hast oder etwas nicht funktioniert.
  • Sie sind in der Regel sauberer programmiert.

Nachteile

  • Kostet Geld.

Es ist also durchaus eine Überlegung wert, ein paar Euro in ein Premium Theme zu investieren. In diesem Fall kann ich Theme Forest empfehlen. Ich habe dort schon einige Themes gekauft und bisher nur gute Erfahren gemacht:

  • Gute Preise.
  • Eine Große Auswahl an verschiedenen Themes.
  • Ranking und Bewertungen von anderen Nutzern.
  • Einfacher Download.
  • Direktsupport mit dem Autor.
  • Theme-Preview.

Wenn du Interesse hast, dir die Layouts von Theme Forest anzusehen, klick hier:

Best WordPress Themes5. Plug-ins

WordPress-Plug-ins sind kleine Erweiterungen, die es dir ermöglichen WordPress mit zusätzlichen Funktionen auszustatten. Es gibt eine große Anzahl an Plug-ins die du u.a. gratis auf wordpress.org/plugins/ erhältlich sind.

Plug-in Empfehlungen:

  • UpdraftPlus: Zum erstellen von Sicherheitskopien eurer WordPress-Seite.

Im Großen und Ganzen ist WordPress eines der einfachsten CMS-Systeme, das jedem die Möglichkeit gibt, auch ohne HTML- oder CSS-Kenntnisse einen Blog zu erstellen. Also keine Angst, probiere es einfach aus, frei nach dem Motto: Learning by Doing.